(17) Hugo Riemann: „Musik-Lexikon“, 2. Band, Leipzig 1916

Zang, Johann Heinrich, geb. 13. April 1733 zu Zella St. Blasii im Gothaischen, 2 Jahre Schüler J. S. Bachs in Leipzig, gest. 18. Aug. 1811 als Kantor zu Mainstockheim in Bayern; gab heraus: »Singende Muse am Main« (1776) und ein »Kunst= und Handwerksbuch«, dessen zweiter Teil den Titel hat: »Der vollkommene Orgelmacher, oder Lehre von der Orgel und Windprobe« (1804). Kirchenkantaten, Klaviersonaten und Orgeltrios blieben MS.

Quelle: https://books.google.de/books?id=4akUDgAAQBAJ&lpg=PA1256&dq=Singende%20Muse%20am%20Main&hl=de&pg=PA1256#v=onepage&q=Singende%20Muse%20am%20Main&f=false

Anmerkung:

Der Autor diesses Artikels greift möglicherweise auf eine uns unbekannte Quelle zurück. Er gibt Zangs Geburtstag mit dem 13. April an – Schumann dagegen zitiert den Eintrag des Taufbuchs mit der Angabe 15. April. Interessant ist dass Riemann wie Hamberger/Meusel das Sterbedatum von Zang angibt, allerdings als Sterbeort Mainstockheim nennt.
Besonders interessant: ist, Riemann gibt ohne Einschränkung an, dass Zang Schüler Bachs war.